A slow riding Journey

Mit 30 km/h in die Welt hinaus: Wie ich von heute auf morgen Reisereporterin wurde und was mich demnächst erwartet .

Vor vier Jahren richtete ich mir mein Leben im tropischen Nikaragua ein, war fasziniert von dem Land und dem Gefühl von Freiheit, das es mir gab. Ich lebte in einem Kolonialhaus mit einem wunderschönen, tropischen Innenhofgarten, in dem ich mein eigenes Gemüse, Gewürze und Limetten anbaute und zu Mittag meine Siesta in der Hängematte abhielt. Ich betreute ein Gästehaus und arbeitete in einem Immobilienbüro, welches den Traum vom tropischen Eigenheimen an Nordamerikaner und Europäer verkaufte. Bis der Bürgerkrieg ausbrach und ich meine Seelenheimat schweren Herzens verlassen musste. Zurück in Österreich überkam mich der Industrieländerschock. Schnell holte mich das Leben in Europa ein: Kalte Tage, viel beschäftigte Leute und kalte Herzen. Hier war er wieder, der Grund, warum ich ursprünglich ausgewandert bin.

Als gelernte Medienschaffende habe ich bei zahlreichen Film- und TV-Produktionen für das deutsche und österreichische Fernsehen mitgearbeitet und fand deshalb schnell wieder den einen oder anderen Gelegenheitsjob, um mich über Wasser zu halten. Glücklich machte mich das ganze aber nicht. Zurück ins Filmgeschäft wollte ich auf keinen Fall, zurück nach Nikaragua konnte ich jedoch auch nicht. Was mir an dieser Stelle Freude bereiten würde, war unklar.

Über Nacht neuer Job als Mofa-Traveler

Alles änderte sich, als ich wieder den Duft meiner Puch DS 50 atmete. Die Erinnerung an meine Kindheit, die Abenteuer mit Opa und die endlosen Sommer, waren wachgerüttelt. Kurz entschlossen nahm ich mit meinem Papa und meinen Cousins am Ötztaler Mopedmarathon teil und lernte dort zwei Jungs von einer Schweizer Firma kennen die Mofakult hiess und irgendetwas mit Mofaersatzteilen machte.

Einige Monate später erhielt ich von ebendieser jungen Mofafirma eine Nachricht, sie kämen in meine Stadt, ob ich sie herumführen könnte. Wenig beschäftigt sagte ich zu. Mein Engagement als Travelguide beeindruckte, denn schon bei der ersten Pause boten sie mir einen Job als Reisejournalistin an.

Die Jungs von Mofakult machen keine Faxen und nur einen Tag später war der Deal besiegelt und ich plötzlich Teil der Mofakult-Familie. Der Auftrag an mich lautete: «Nimm dir was du brauchst und mache dich auf die Spuren der Slow Riding Culture.» Noch am selben Wochenende, zwischen Bier und Zigarettenrauch, entstanden die Pläne des Mofas, das mich auf meiner Reise begleiten soll. Das Projekt «Maggie’s Miles» war geboren.

Das Abenteuer hat begonnen…

Während sechs Monaten habe ich mich mit Unterstützung meines Teams auf eine Reise vorbereitet, dessen Ende noch nicht absehbar ist. Ein Mofa wurde gebaut, das eine beschwerliche Reise überstehen sollte, Routen gezeichnet, Visa’s beantragt, Material getestet, Erlebnisberichte ausgewertet und Equipment zusammengetragen, um die Reise und die Strapazen für Aussenstehende erlebbar zu machen.

Soweit mich der Wind trägt bin ich mit meinem Mofa, namens Sunny, auf dem Weg Richtung Osten. Im Zeichen der Slow Riding Culture fokussiere ich meinen Alltag auf Entschleunigung, bewusstes Erleben und Selbstkontakt. Wenn ich an fremden Orten vorbeikomme, neue Sitten kennenlerne und faszinierende Einblicke gewinne, teile ich meine Erfahrungen in Text, Photo und Video um sie zu animieren, ein ähnliches Abenteuer zu wagen.

Ergreife die einzigartige Change, mich LIVE auf meinem Abenteuer zu begleiten!

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Wer steckt noch mit Maggie unter einer Decke?

Hier findest du weitere Teammitglieder, welche das
außergewöhnliche Abenteuer Maggie’s Miles möglich machen.

Das Töfflimeitli

Maggie

Der visionäre Chef

Marc

Der Custom-Mofa-King

Sigg

Der Mofa-Experte

Chrigi

Der Graphic Designer

Chris

Der Social-Media-Wingman

Marvin