Maurus Sigg

Sigg war der Zweite, den ich beim ÖMM XVIII von den Jungs kennen lernen durfte. Was mir sofort auffiel, Sigg zieht Menschen an wie ein Magnet. Warum ist einfach erklärt – in seiner Nähe fühlt man sich pudelwohl. Seine Grösse kombiniert mit seiner ruhigen Art machen ihn einfach zu einem Knuddelbär.

Ein Knuddelbär, der es allerdings faustdick hinter den Ohren hat. Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, dann mach Limonade draus. Sollte Sigg am Zitronenstand stehen, bin ich mir nicht sicher, ob man seine Limonade überlebt. Wenn Sigg aufdreht, dann wird seine ruhige Persönlichkeit zum reinstem TNT.

Wenn er dabei ist, sind aussergewöhnliche Erlebnisse garantiert. Wecker zum Beispiel findet Sigg überflüssig. Beim Ötztaler Mopedmarathon funktioniert er einfach sein Tandemtöffli „Diana“ um, parkierte sie in meinem Zimmer und startete sie eben schnell, um 2 Uhr morgens.

Das Schlimmste dabei ist, man kann dem Lauser einfach nicht böse sein!

Eine Ode an die Liebe zur kreativen Arbeit

Als Sigg mein Töffli „Sunny“ im Frühling 2019 baute, war ich bei jedem Schritt dabei. In seiner Werkstatt durfte ich ihm über die Schulter schauen.

Im Radio läuft Rock ‚n‘ Roll non stopp und die meiste Zeit swingen meine Schultern im Takt mit. In der ersten Woche ist die Werkstatt vorwiegend mit dem metallischen Geruch des TIC-Schweissgerätes durchtränkt, zwischendurch vermischt er sich mit Siggs Zigarettenrauch und einer Duftnote von Kaffee, den ich mir runterlasse, um die langen Arbeitsstunden durchzustehen. Er ist ein Arbeitstier, mit dem man kaum mithalten kann.

Sigg ist ein wahrer Profi. Die Liebe zur seiner Arbeit erkennt man in jeder seiner Schöpfungen. Wenn beim Herstellungsprozess ein Problemchen auftaucht, wird man Zeuge von Magie. Es wird kurz still, Sigg verliert sich in seinen Gedanken, man sieht förmlich, wie die Gehirnzellen funken schlagen und wenig später hat er schon eine aussergewöhnliche so wie praktische Lösung parat. Dann werden wieder die TIC-Schweiss- und Kaffeemaschine angeschmissen und es geht weiter.

Was mich am meisten an Siggs Arbeitsmentalität fasziniert ist sein Erfinderreichtum. Geht nicht, hört man aus seinem Mund nicht. Er findet für jedes Problem eine Lösung. Aber nicht nur das. Wenn Sigg ein Projekt übernimmt, dann ist es am Ende nicht nur ein Kunstwerk, nein, er haucht jedem seiner Kreationen auch noch eine Seele ein.

Holy Spokes

Mein Töffli Sunny ist nicht das einzige Mofa, welches in Siggs Werkstatt das Licht der Welt erblickte. In seiner Werkstatt Holy Spokes arbeitet er unermüdlich an neuen Custom-Kreationen. Ganz egal ob Motorräder oder Mofas, Sigg kümmert sich um Restauration und Umbau.

Als Mofa-Fan ist seine neu umgebaute Werkstatt ein Must-See. An der Werkstatt Bar plaudert es sich herrlich mit Sigg während man unzählige Mofas, Kleinmotorräder und Motorräder aus der Zeit von 1920 bis 1970 begutachten kann.

Übrigens die Werkstatt Bar kann man auch mieten und eignet sich bestens für eine Feier bis zu 24 Personen. Wer sich die Chance auf einen entspannten Abend mit Freunden oder auch auf eine Firmenfeier in einer aussergewöhnlichen Atmosphäre entgehen lässt, ist selber schuld!

Du willst die Holy Spokes Werkstatt mit eigenen Augen sehen?
Kontaktiere Sigg und nix wie los!

Wer steckt noch mit Maggie unter einer Decke?

Hier findest du weitere Teammitglieder, welche das
außergewöhnliche Abenteuer Maggie’s Miles möglich machen.

Das Töfflimeitli

Maggie

Der visionäre Chef

Marc

Der Motoren-Experte

Chrigi

Der Graphic Designer

Chris

Der Social-Media-Wingman

Marvin

Das Projekt

Maggie’s Miles