Endlich gibt es Neuigkeiten, wie meine Mofa-Weltreise weitergeht! Außerdem vertrete ich mir diese Woche meine Füsse im Nationalpark und besuche die ca. 3.500 Jahre alte Höhlenarchitektur für die Göreme bekannt ist.

Ende des Monats sollen die Reisebeschränkungen gelöst werden. Ich warte nicht lange und hole meine Landkarten raus, um die nächsten Schritte zu planen. Als erstes wird sich die Grenze zu Georgien öffnen, deshalb mache ich mich über Kayseri und Sivas auf zum Schwarzen Meer und werde dann an der Küste entlang nach Georgien einreisen.

Die Route über Georgien und Aserbaidschan wird mich mindestens 3 Monate dauern, derweilen öffnet sich sicherlich auch die Grenze zum Iran. Hoffentlich normalisiert sich auch dort die Corona-Situation, so dass ich mein Abenteuer fortführen kann. Sollte das nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit meine Reise über die STAN-Lander umzuleiten.

Kappadokien – Ein Kunstwerk der Natur

Während ich mich noch innerhalb der Stadtgrenzen aufhalten muss, vertrete ich mir die Füsse im Nationalpark und endlich sehe ich die 3.500 Jahre alte Höhlenarchitektur, für die Kappadokien bekannt ist, aus der Nähe. 20 Millionen Jahre lang überzogen mehrere Vulkane die Gegend mit Tuffstein, woraus sich durch Erosion die bekannten Gesteinsformationen dieser Region bildeten.

ExpertInnen glauben, da dieses weiche Gestein verhältnismäßig einfach zu bearbeiten ist, wurde es zurück bis zur Bronzezeit von Menschen zu Höhlen für Wohn- und Beträume umgeformt. Viele Wohnungen sind inzwischen zerstört oder verwittert. Im ersten Bild sieht man hinten links Bauten, die heute noch bewohnt sind. Kappadokien gehört übrigens seit 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Alle Infos und Pläne gibt’s im neuen Clip! Enjoy!

Reise-Facts

GÖREME

Göreme ist eine Gemeinde in Kappadokien. Der Ort liegt im Zentrum des gleichnamigen Nationalparks, der zusammen mit Felsendenkmalen 1985 zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde. Geprägt ist die Landschaft durch markante Tuffsteinformationen, die teilweise ausgehöhlt und zu Wohnungen umgeformt wurden.

TÜRKEI

Die Türkei erstreckt sich geographisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil des türkischen Staatsgebiets, nimmt etwa 97 % der Fläche ein. Der europäische Teil im Nordwesten umfasst etwa 3 % der Fläche, in der auch der Hauptteil der Metropole Istanbul liegt.

FACTS

Kilometer: 4.221 km
Zeit: MAI 2020
Klima: 23°C, trocken, warm
Strassen: sehr gut
Mofa: im Quarantäne-Schlaf
Mit 30 km/h in die Welt hinaus: Wie ich von heute auf morgen Reisereporterin wurde? Die spektakuläre Hintergrundgeschichte wie dieses einzigartige Abenteuer seinen Anfang fand…

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  • Bin begeistert von Deinem Abenteuer und hätte gleich Lust, das nachzumachen – aber jetzt mit 75 verlass ich mich doch lieber auf Busse und Bahnen :-)!
    Mit Georgien hast Du Dir als nächstes ein tolles Land ausgesucht – plan nicht zu wenig Zeit ein, auch wenn es eigentlich ein kleines Land ist. Aber es gibt unglaublich schöne Bergstrecken durch grandiose Landschaften dort zu fahren (Svanetien, Tuschetsien, Kachetien…), die solltest Du Dir nicht entgehen lassen! Ich habe dort eine unglaublich schöne Rundreise mit einem Leihwagen gemacht und die vier Wochen waren dort eigentlich viel zu wenig – vor allem wg. der überaus gastfreundlichen Menschen dort!
    Iran wär natürlich auch super – ich drück Dir die Daumen! Darfst Du denn als Frau überhaupt auf einem Motorrad dort einreisen/fahren? Ich war ja nur mit Zug und Bus dort unterwegs, weiß nur von einer Freundin dort, daß Frauen (zumindest noch bis 2016) nicht Motorrad fahren durften, aber vielleicht geht es ja jetzt! Ich war schon 2x dort unterwegs (2014 und 2016), auf eigene Faust und überwiegend als Couchsurferin. Dort sind die Menschen meiner Erfahrung nach noch um Welten gastfreundlicher als im Iran – deswegen kann sich eine Reise ziehen :-)! Falls Du dort Kontakte oder vielleicht Tipps bräuchtest, schreib mich einfach an!
    Ich wünsche Dir noch eine tolle Zeit in der östlichen Türkei und dann – auf zu neuen Ufern! Ich werde Dich auf jeden Fall virtuell weiter begleiten!
    Gute Reise, Christine

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