Der Moment ist gekommen, ich bin endlich wieder vereint mit meiner Sunny und es fühlt sich wie der erste Schultag nach den Ferien an. Nach einem Behördenbesuch in Istanbul, mache ich mich auf zu meinem Moped, gebe Sunny ein bisschen TLC (tender, love, care) und fahre sogar noch den letzten Abschnitt entlang der türkischen Riviera.

Nach einem erfolglosen Versuch das iranische Visum in der Schweiz oder Österreich zu erhalten, mache ich mich auf den Weg nach Istanbul. Stephan, mein persönlicher Iranexperte und Head of The Persian Ride, organisiert mir währenddessen das E-Visa über den Iran.

Nach einigen Stunden im Konsulat erhalte ich völlig überraschend und relativ einfach das Visum noch am selben Tag. So glücklich war ich schon lange nicht mehr.

Nach einigen Stunden im Konsulat erhalte ich völlig überraschend und relativ einfach das Visum noch am selben Tag. So glücklich war ich schon lange nicht mehr.

Visum für den Iran – letzter Versuch

Mit dem Visum in der Tasche fliege ich nach Adana und fahre mit dem Bus zurück nach Taşucu, wo ich meine kleine Sunny zurückgelassen habe. Das Wiedersehen ist herrlich. Den nächsten Tag nütze ich, um mein Mofa wieder auf Vordermann zu bringen.

Vor meiner Abreise hatte ich Probleme mit dem rechten Rücklicht. Die relativ filigrane Plastikhalterung ist abgebrochen. Chrigi, mein Arbeitskollege, hat mir das neue Rücklicht perfekt vorbereitet, so dass ich es in wenigen Handgriffen ausgetauscht habe. Sogar die Verkabelung ist ein Kinderspiel.

Nur der Öltank macht mir etwas Sorgen. Die neue Halterung ist um einen Millimeter dicker als die alte, deshalb lässt er sich nicht ohne Widerstand auf den Rahmen aufsetzen. Maurus Sigg von Holy Spokes gibt mir via Sprachnachrichten hilfreiche Tipps, wie ich den Tank auf die richtige Position bringe.

Und dann kann es endlich losgehen. Sunny und ich begeben uns auf den letzten Abschnitt entlang der türkischen Riviera bis nach Mersin. Es fühlt sich noch etwas ungewohnt an mit Sunny wieder auf der Straße unterwegs zu sein.

Wir sind definitiv etwas aus der Übung. Doch die warmen Sonnenstrahlen und die Meeresbrise machen es um einiges leichter. Mehr dazu siehst du im Video.

Reise-Facts

ISTANBUL

Istanbul blickt auf eine 2600-jährige Geschichte zurück. Fast 1600 Jahre lang diente sie erst dem Römischen, dann dem Byzantinischen und dem Osmanischen Reich als Hauptstadt. Sie beherbergt heute nicht nur 15,5 Millionen Menschen sondern auch das Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien. Der Zauber dieser Metropole lockt unzählige Touristen aus aller Welt. Istanbul ist die Stadt mit der achtgrößten Besucherzahl der Welt.

TÜRKEI

Die Türkei erstreckt sich geographisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil des türkischen Staatsgebiets, nimmt etwa 97 % der Fläche ein. Der europäische Teil im Nordwesten umfasst etwa 3 % der Fläche, in der auch der Hauptteil der Metropole Istanbul liegt.

FACTS

Kilometer: 3'831 km
Zeit: März 2020
Klima: 13°C, trocken, warm
Strassen: Gut
Mofa: Reparatur Öltank und Rücklicht
Mit 30 km/h in die Welt hinaus: Wie ich von heute auf morgen Reisereporterin wurde? Die spektakuläre Hintergrundgeschichte wie dieses einzigartige Abenteuer seinen Anfang fand…

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